Emma Flanny und Timmy Emma Emma und Flanny Finley

Leitz Laminiertest

 

Hallo,

ich habe schon vor längerer Zeit das Laminiergerät iLam touch A3 zum Testen von der Firma Leitz erhalten. Ich wollte Euch aber das Ergebnis nicht vorenthalten, daher jetzt auch das Gesamtergebnis meines Testes.

In der Verpackung war neben dem Gerät selber noch 2 Packungen mit Laminierfolien in den Größen A4 und A3 in der Stärke 125 enthalten. Ebenfalls in der Verpackung des Gerätes waren nochmal Folien zum Testen.

Beim Auspacken des Gerätes fiel direkt das tolle Design ins Auge. Im Gegensatz zu meinem bisherigen Gerät, das ich immer wieder in seine Ecke gepackt habe, muss ich dafür einen Platz finden, da es wirklich gut aussieht. Man erkennt sofort, warum das Gerät iLam heißt, da es vom Aussehen sehr stark an andere Produkte erinnert, die mit einem „i“ beginnen.

Die Bedienung ist kinderleicht. Einfach einstecken und den Hauptschalter drücken und warten. Durch die unterschiedliche Beleuchtung ist sofort erkennbar, wie lange das Gerät noch zum Anheizen benötigt (Anzahl der roten LEDs wird immer weniger an der Anzeige, die noch mit den Minuten beziffert ist). Wenn dann die richtige Temperatur erreicht ist, leuchtet anstelle der roten LEDs ein grünes Licht. Beim iLam touch A3 entfällt auch die experimentelle Temperatureinstellung, wie bei vielen anderen Geräten. Durch einen Sensor erkennt das Gerät die Folienstärke und lässt je nach Dicke die Folie entsprechend schnell oder langsam durch das Gerät laufen. Die beiden Auflagen am Eingabe- bzw. Ausgabefach einfach herausklappen und dann kann direkt begonnen werden.

Die mitgelieferten UDT (unique direction technology) Laminierfolien sind mit Pfeilen versehen, die die Richtung angeben, wie die Folien eingesteckt werden müssen. Dies ist wegen der Richtung nicht unbedingt notwendig, da doch eigentlich jeder in der Lage sein müsste, die geschlossene Seite der Folie als erstes einzustecken. Aber zusätzlich verschwinden die Pfeile auf der Folie, wenn diese richtig versiegelt wurde. Dies hat einen guten Grund, wenn man mit einem anderen Gerät die Folien verwenden würde und da die Temperatur einstellen müsste. Solange die Pfeile noch erkennbar sind, ist ein weiterer Laminiervorgang notwendig, bis sie verschwinden.

Das Gerät schaltet sofort nach der Betätigung des Hauptschalters den Antrieb für die Folien ein. Dies stört leicht, da man immer ein Geräusch während des Betriebes hat, auch wenn man nicht direkt laminiert.

Ansonsten ist das iLam touch A3 mit einer Rücklauf-Taste ausgestattet, die bei einem Problem den Antrieb umdreht und die Folie zurück transportiert. Das kann notwendig sein, wenn man die Folie schief eingelegt hat und somit ein korrekter Transport nicht möglich ist.

Auch die Wartung und Pflege ist sehr einfach. Hin und wieder muss überschüssiger Kleber von den Walzen entfernt werden. Dazu faltet man ein DIN A4 Blatt mittig (Größe DIN A5) und steckt den mitgelieferten Reinigungskarton hinein. Danach lässt man beides 3- bis 5-mal durch das betriebsbereite Gerät laufen und schon sind die Walzen wieder kleberfrei.

Fazit des Tests: Ein rundum gelungenes Laminiergerät, das ein schönes Design hat, eine annehmbare kurze Aufwärmzeit und kinderleicht zu bedienen ist. Die Ergebnisse sind absolut tadellos. Weder sind Luftblasen noch Knicke zu finden. Die Folien sind korrekt geschlossen. Der Sensor erkennt die unterschiedlichen Stärken der Folien, auch von anderen Herstellern. Dadurch müssen keine „Experimente“ mit der Temperatur bei unterschiedlichen Stärken gemacht werden. Man hat eine Zeitersparnis und auch eine Ersparnis beim Material. Die UDT-Laminierfolien sind ebenso gut, wie das Gerät selbst. Auch diese habe ich in meinem bisherigen Gerät verwendet, um die Kompatibilität zu testen. Auch da gab es hervorragende Ergebnisse.

Hier der Link zum Gerät auf der Herstellerseite: hier klicken

Jetzt doch wieder zelten?

Nein, wir reisen weiter mit unserem Wohnwagen in den Urlaub. Aber da uns das Wintercamping so viel Spaß gemacht hat, haben wir uns jetzt ein Teilvorzelt für den Winter an unserem Wohnwagen zugelegt. Dank Internet haben wir ein super Schnäppchen gemacht. Damit man sich nicht völlig vor anderen Campern blamiert, haben wir es auch einmal zum Testen vor unserer Haustür aufgebaut. Dank unserer jahrelangen Erfahrung im Zeltaufbau, gelang uns dies innerhalb kürzester Zeit. Somit haben wir jetzt im Winterurlaub eine Art Schleuse, in der man sich gemütlich die Schuhe z.B. auszuiehen kann, auch wenn es stürmt und schneit.

Hier ein paar Bilder (man muss es jetzt nur noch abspannen, dann würde es perfekt aussehen):

     

Das erste Mal Wintercamping

Vor einigen Wochen haben wir ein verlängertes Wochenende im Engadin verbracht. In der Nähe von St.Moritz haben wir einen wunderbaren Campingplatz gefunden (www.camping-morteratsch.ch). Das Betreiberehepaar kümmert sich hervorragend um ihre Gäste. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Neben sauberen und guten Sanitäreneinrichtungen, gab es auch einen kleinen Laden, bei dem man morgens frisches Brot und Semmeln bekommen konnte. Zusätzlich gibt es auch eine Sauna, die man für 1,5 Stunden für sich reservieren kann.

Ca. 1,5 Meter Schnee haben wir am Morgen vorgefunden, als wir ankamen. Wir waren die ganze Nacht durchgefahren und kurz vor der Öffnungszeit sind wir angekommen. Haben direkt einen perfekten Platz für unseren Wohnwagen bekommen. Nur einige Meter bis zum Sanitärbereich. Als ich auf das Thermometer im Auto geschaut habe, wollte ich erst gar nicht aussteigen: -19°C. Aber was sein muss, muss sein.

Und wie war Wintercamping? Absolut genial. Wir haben den Wagen aufgestellt. Dank Allrad überhaupt kein Problem. Bodenplatten vor die Tür gelegt und die Heizung an. Innerhalb kurzer Zeit war die Luft im Wohnwagen schön warm, die Polster benötigten aber ihre Zeit bis sie auch vollständig aufgewärmt waren. Wir haben in der Zwischenzeit eine schöne Wanderung ins Fex Tal (rätoromanisch: Val Fex) gemacht und am Abend war es einfach "muggelig" warm.

In den wenigen Tagen waren wir neben wandern mit den Hunden, auch beim Rodeln und Skaten (Langlauf). Zeit zum Skilaufen oder Snowboarden war diese Mal nicht, aber wir werden sicher wieder hinfahren und mehr Tage dort verbringen.

Fazit: Wintercamping ist wirklich super und perfekt für uns. Hätte nicht gedacht, dass es so warm im Wohnwagen sein wird. Sogar der Boden war warm. Trotzdem hatten wir unter die Hundedecken und -kissen Isomatten gelegt.

        

Weber Q 1200 oder ab sofort grillen wir mit Deckel im Urlaub

Es gibt ja seit letztem Jahr Zuwachs bei uns im Fuhrpark: unseren Wohnwagen. Aus diesem Grund benötigen wir auch das ein oder andere Zubehör, um den Urlaub zum vollen Genuss zu machen. Daher haben wir jetzt einen Weber Gasgrill. Diesen habe ich nach tagelanger Recherche im Internet für gut befunden und deshalb habe ich vor ein paar Tagen zugeschlagen.

Jetzt musste er dann auch mal getestet werden und deswegen wurde er heute "angeschürt". Nachdem wir ihn erstmal für 15 Minuten einbrennen haben lassen, damit der erste Geruch verfliegt, wurde der dazugeordete Pizzastein aufgelegt. Nach weiteren 10 Minuten war alles vorbereitet für eine wunderbare Tiefkühlpizza, die wir bereit waren zu opfern, falls das Ergebnis nicht so erfolgreich werden sollte, aufgrund der Unerfahrenheit. Das Ergebnis war spitzenmäßig. Der Boden war dank des Pizzasteins wesentlich krosser, wie aus dem heimischen Backofen. Es war ein wahrer Genuss.

Zwischenblick auf die Pizza   Temperaturanzeige   Endergebnis: krosse Pizza

Am Abend wurde dann aber auch stilmäßig gegrillt. Putenfleisch, ein paar Bratwürste und Grillgemüse. Das Gemüse haben wir, dank einem Tipp aus dem Internet, in einem günstigen Gemüsekorb mit Olivenöl und einigen Gewürzen gegrillt. Dank dem Tipp mussten wir in diesem Fall nicht auf das hochpreisige Originalzubehör von Weber zurückgreifen, sondern ich konnte beim berühmten Schwedenmöbelhaus einen Dünsteinsatz, der sich auch sparsam zusammenlegen lässt, mitnehmen (STABIL). Hier der Link zum Produkt.

Als Nachtisch gab es noch ein paar frische Ananasscheiben mit karamellisiertem arabischen Zucker. Mmmhh ganz frisch vom Grill: ein Traum.

Zum guten Schluss noch schnell das überflüssige Fett im Deckel mit einem Papiertuch rauswischen und dann nochmal für ca. 15 Minuten auf voller Leistung mit geschlossenem Deckel laufen lassen. Danach abschalten und mit einer Drahtbürste drüber und schon ist der Grill für den nächsten Einsatz bereit.

Fazit: super Grill, der für 2 Personen und unterwegs ideal ist. Dank dem vielfältigen Zubehör, kann man viele Rezepte ausprobieren. Werde mich auch mal an einen Kuchen ran wagen und dann nochmal berichten.

Perchtenraunacht

Ein bisschen Kultur muss sein. Daher haben wir eine Führung mit der Stadtmaus gemacht. Und es war toll. Wir wurden vom Startpunkt (Historische Wurstkuchl) zu Stadtamhof geführt und dort zum Grieser Spitz. Unterwegs gab es immer einzelne Stationen mit Feuerkörben. Dort erwartete uns wieder ein Themenpunkt mit Akteuren, die den entsprechenden Mythos nachstellten Ob es jetzt die blutige Luz oder am Schluss die Perchten waren, man hatte immer ein leicht mulmiges Gefühl.

Aigle Parcours ISO 2

Hallo,

da wir im Urlaub schon diese Stiefel eigentlich für die Wattwanderung hätten gut gebrauchen können, konnten wir jetzt für uns beide diese Stiefel ordern. Gerade zur kalten Jahreszeit sind diese optimal. Wir hatten sie zuvor bei einigen Hundebesitzern gesehen, die vor allem in der jagdlichen Arbeit bzw. im Dummybereich unterwegs sind.

Ausgestattet sind sie mit einem 4,5mm dicken Neopreninnenfutter. Das hat hervorragende Isoliereigenschaften und hält damit in den kälteren Jahreszeiten die Füße warm.

Neben dem Neopren haben die in Frankreich handgefertigten Stiefel aus Naturkautschuk eine ermüdungsfreie dreilagige Gummisohle. Die Sohle besteht aus einem Dämpfungskeil (Trittfederung mit Energierückgabe), Zwischensohle (Laufkomfort und Stabilität) und Laufsohle (Abriebfestigkeit). Zusätzlich haben sie noch ein 360° GripStollenprofil für hervorragende Bodenhaftung und Energieerhalt.

Auch festere Waden finden ihren Platz, da der Schaft verstellbar ist.

Erfahrungsbericht:
Ich bin jetzt seit einigen Tagen mit den Schuhen unterwegs und bin absolut begeistert. Beim Gassigehen halten sie meine Füße wunderbar warm. Man kann auch lange Strecken ohne Probleme gehen. Sie sind schnell zu säubern. Einfach mit Wasser ran und schon erstrahlen sie wieder in ihrem Glanz. Sie haben natürlich nicht den perfekten Halt, wie ein Wanderschuh mit Schnürung, aber sie sitzen fest an meinen Füßen und man kann auch über unebenes Gelände gehen ohne umzuknicken. Möglichst hohe Strümpfe anziehen, da durch die Weite im Stiefel die Socken sonst runter rutschen.

Danke an die Firma Wasser-Läufer, die mir innerhalb von kürzester Zeit meine Schuhe liefern konnten. Die Schuhe waren anfangs nicht auf Lager und konnten daher auch nicht im Shop bestellt werden. Nach einer kurzen E-Mail-Anfrage hatte man mir die Schuhe reserviert und direkt nach Wareneingang geliefert. Super Service und netter E-Mail-Kontakt. Zusätzlich gab es noch ein Gummistiefel-Pflegemittel gratis dazu.

Rettungshunde: 

Erster Einsatz

Finley konnte vor kurzem seinen ersten Einsatz laufen. Nach mehreren Alarmierungen seit seiner Prüfung, die immer vor unserem Start abgebrochen wurden, da die Personen (zum Glück) vorher gefunden wurden, lief dieser Einsatz.

Finley hat seinen Job richtig gut gemacht. Er hat seine Parzelle vorbildlich abgearbeitet und fast eine komplette Stunde gesucht. Für seinen ersten Einsatz eine top Leistung. Ich hatte schon immer darauf geachtet, ob er abbaut, aber er hat bis zum Schluss sehr gut gesucht und auch die Bestätigungsanzeige hat er vorbildlich gemacht.

Ich bin sehr stolz auf ihn und freue mich auf unsere weiteren Einsätze.

Rettungshunde: 

Timmys Geburtstag

Wir konnten dieses Jahr Timmys 14. Geburtstag feiern und haben uns darüber sehr gefreut. Das unser kleiner "Irrer" mal so alt wird, hätten wenige gedacht. Aber er zeigt es allen.

Mittlerweile kann er zwar fast nichts mehr hören, dafür läuft sein Leben auch für ihn ruhiger ab. Gewitter nimmt er dadurch sehr entspannt. Die Zeiten, in denen er versucht hat sich in Schränken dabei zu verstecken, sind vorbei. Das Alter hat was!

Im Herbsturlaub ist er einen großen Spaziergang von 2,5 Stunden locker mitgelaufen und auch am nächsten Tag ging es ihm wunderbar.

Meine kleine Fellnase, wir freuen uns auf Dein nächstes Lebensjahr und Deinen 15. Geburtstag im Oktober 2014.

Rettungshunde: 

Campingreise an die deutsche Ost- und Nordsee mit Timmy, Emma und Finley

Standort

Stinteck 37
25761 Westerdeichstrich

 

Campingplatz Ostsee:
Familie Heide, Strandweg 31, 24369 Kleinwaabs, www.waabs.de

Erfahrung:
Sehr schöner, ordentlicher Campingplatz
Trotz Nachsaison war doch einiges los, aber überschaubar.
Obwohl wir mit 3 Hunden angereist sind, war das überhaupt gar kein Problem.

An den sanitären Anlagen gab es keine Wartezeiten, obwohl die eine oder andere Dusche schon geschlossen war. Saubere und gut riechende Duschen- und Toilettenräume. Duschen ist kostenlos.

Wir standen im Fuchsweg. Dort kann man direkt den Campingplatz verlassen und ist auf den umliegenden Feldern, wo man mit den Hunden schön spazieren gehen kann. Zum Hundestrand mussten wir aber den halben Campingplatz überqueren.

Zu der Jahreszeit absolut mit Hunden zu empfehlen. Wir konnten am Strand wunderbar spazieren gehen. Gummistiefel sind zu empfehlen, wenn es etwas stürmischer ist.
 
Nach dem Strandspaziergang sind wir mit den Hunden in die Hundedusche, die perfekt war. Eine kleine Rampe müssen die Hunde hoch laufen, damit die Hunde auf einer guten Höhe stehen und gut abgeduscht werden können ohne dass man sich bücken musste.

Supermarkt auf dem Platz hat bis 31. Oktober geöffnet und ist sehr gut sortiert (inkl. Campingartikel, Bäckerei und Metzger).

Ebenfalls gibt es ein Schwimmbad und Sauna. Schwimmbad war im Preis enthalten. Leider waren die Zeiten pro Tag sehr ungünstig für uns und zu kurz.

Müll kann nur in speziell gekauften Tüten entsorgt werden.

Dank ADAC CKE-Karte haben wir auch gut gespart. Hatten einen Pauschalpreis für Wohnwagen, Auto, 2 Personen, Strom, 1 Hund. Die beiden anderen Hunde mussten wir extra bezahlen.

Empfehlung zu einer Unternehmung:
Fahrt nach Eckernförde. Dort in die Bonbon-Kocherei Hinrichs. Hier wird einem regelmäßig gezeigt, wie die Bonbons in Handarbeit hergestellt werden und natürlich darf man auch mal probieren.
Am Hafen gibt es auch ein Schiff, die selber Fische räuchern. Die selbstgemachte Remoulade ist hervorragend. Backfisch mit Bratkartoffeln waren unser Highlight.

 

Campingplatz Nordsee:
Campingplatz in Lee, Stinteck 37, 25761 Westerdeichstrich, www.nordsee-campingplatz-in-lee.de

Toller Campingplatz unter großartiger Führung. Vielen Dank an Familie Baumann. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Auch bei diesem Campingplatz ist man mit 3 Golden Retrievern herzlich willkommen. Wir haben in der 3. Reihe eine Parzelle bekommen, die wir uns selber aussuchen durften, da die Saison fast vorbei war (Campingplatz hat ab dem 31. Oktober geschlossen) und aus diesem Grund die hinteren sanitären Anlagen geschlossen wurden. Dadurch waren wir auch schnell vom Campingplatz unten und konnten am Deich entlang laufen.

Unheimlich nette Dauercamper, die einen auch jederzeit unterstützt hätten, wenn es nötig gewesen wäre. Ganz besonders lieber Gruß an Klaus.

Sanitäre Einrichtungen waren hervorragend geheizt. Man hat sich sofort wohl gefühlt. Die Anlagen sind sicher nicht die neuesten, aber sie waren immer sauber. Duschen ebenfalls kostenlos. Wasser sehr heiß.

Man kann hervorragend mit dem Fahrrad entlang der Nordsee fahren und in den Bereichen, wo keine Schafe stehen, auch die Hunde laufen lassen (Achtung: Naturschutzgebiet, daher Hunde nur an der Leine!). Am besten fährt oder läuft man Richtung Eidersperrwerk, da sind wenige Leute unterwegs. Richtung Büsum werden es immer mehr.

Imbiss: Vom Campingplatz Richtung Nordsee am Deich entlang kommt auf der rechten Seite ein Imbiss, der super, super leckere belegte Brötchen macht. Die werden dort immer frisch belegt und ich kann den Matjes und das Krabbenbrötchen jedem ans Herz legen.

Abendessen: unsere Empfehlung ist da auf jeden Fall das Restaurant „Zur Barkasse“ in Büsum in Hafennähe. Sehr lecker und große Portionen.  

Generelles: irgendwie schließen die Restaurants für unsere Verhältnisse sehr früh. Um 21 Uhr war überall Schluss. Dann kann man nach Hause gehen.

Eine Wattwanderung sollte man machen, leider hat es bei uns nicht geklappt, da an dem Tag (einen Tag vor Abreise) uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Es gab Windstärke 9 und damit gab es keine Ebbe. Hunde hätten wir an der Leine mitnehmen können.

Ebenfalls haben wir einen günstigen Pauschalpreis mit der CKE-Karte vom ADAC erhalten. Wir mussten wieder nur 2 Hunde extra zahlen.

Einbau einer abnehmbaren Bosal-Anhängerkupplung an einem Citroën C-Crosser Enterprise Baujahr 2011 mit 13-poliger Steckdose

 

Hallo,
Markus und ich haben uns letztes Wochenende daran gemacht eine Anhängerkupplung an unser Auto zu bauen. Auch wenn einige Leute nicht davon überzeugt waren, dass wir das in unserer Hofeinfahrt schaffen, haben wir uns daran gewagt. Und was soll ich sagen, es hat super funktioniert. Viel davon hing aber auch von unserem Werkzeug ab. Wir sind in diesem Fall einfach super aufgestellt.

Hier jetzt ein genauer Bericht über den Einbau. Bei der Originaleinbauanleitung sind ausschließlich Zeichnungen zu sehen und kein Text, daher ist es an der einen oder anderen Stelle einfach mit unseren Erläuterungen.

Hier noch kurz was zur Erläuterung:
Nummer: Die einzelnen Materialien haben die gleichen Nummern in der Einbauanleitung
Bild Nummer: Damit sind die Bilder in der Einbauanleitung gemeint
Foto Nummer. Unsere eigene Fotos von der Einbauaktion

Zunächst sollte man den Inhalt auf seine Vollständigkeit überprüfen.

Als erstes haben wir das Ersatzrad abgenommen. Die Schraube für die Befestigung findet man unter der Abdeckung des unteren Teils der Heckklappe.

Diese einfach lösen und der Haken an der Unterseite geht runter. So kann man dann die Halterung vom Reserverad aushängen.

Anleitung findet man in der Bedienungsanleitung vom Fahrzeug oder auch hier:
http://flipbook.diadeis.com/infotec_AC/index.html?mode=flipbook&vehicule=ccrosser&lang=de_de&oldmode=noed#top

Danach haben wir uns daran gemacht, die Anhängerkupplung einzubauen. Zunächst haben wir die Platte und die beiden Winkelplatten oberhalb vom Auspuff befestigt. Wir mussten dafür nicht den Endtopf entfernen. Es kann aber ganz nützlich sein, da man dadurch leichter hinkommt.
 

Bild der Einbauanleitung:
http://img1.kupplung.de/assets/files/samples/102190_v1.pdf

Mit 5 M10-Schrauben waren die 3 Teile relativ flott befestigt. Zusätzlich haben wir jeweils einen kleinen Klecks Spezialfett auf die Enden der Schrauben gemacht. Mit einem Drehmomentschlüssel die letzten Umdrehungen mit 49 Nm angezogen.

Als nächstes war die eigentliche Anhängerkupplung dran. Mit dieser und auch der vorherigen Platte konnte man ein super Krafttraining machen. Auf Rücken liegend und nach oben drückend ist wie jedes Bankdrücken. Meine Muskeln haben am nächsten Tag sich auch entsprechend gemeldet.

Die Anhängerkupplung wurde an der vorherigen befestigten Platte mit 3 M12-Schrauben (117 Nm anziehen) befestigt. Auf der Fahrerseite wird diese mit den anderen beiden Winkelplatten und mit 5 M10-Schrauben mit 49 Nm angezogen.

Jetzt muss man noch ein Stück von der hinteren Stoßstange weg sägen. Wir haben das mit unserer Fein Multimaster erledigt. Wie viel ausgesägt werden muss steht in der Anleitung unter Detail 1. Man sieht, wenn man hinter dem Auto steht, nichts davon, da es nur die Unterseite der Stoßstange betrifft.

Anschließend wird nur noch der Halter für die Stromdose befestigt (siehe Detail 2) und schon sitzt die Anhängerkupplung. Das Ganze hat ca. eine ¾ Stunde gedauert. Geht aber sicher auch viel schneller.

Jetzt kam der aufwendigere Teil: die Elektrik!

Für die haben wir knapp 3 Stunden benötigt.

Hier die Einbauanleitung: http://img2.kupplung.de/assets/files/samples/106241_v1.pdf

Auch hier haben wir zunächst die Vollständigkeit überprüft.

Danach ging es ans Ausbauen der Verkleidungen usw. Diese müssen tatsächlich raus. Geht aber relativ schnell, wenn man die Schrauben findet. Falls Ihr einen Subwoofer, wie wir besitzen, dann findet man 2 weitere Schrauben unter der Abdeckung direkt über dem Lautsprecher.

Welche Teile raus müssen, seht Ihr in der Anleitung. Die beiden Rücklichter müssen nicht ausgebaut werden.

Die Verkleidungen unten an den Türen sind entweder geklippt oder man findet runde Clips, die man leicht rausbekommt, wenn der innere Ring mit einem kleinen Schlitzschraubenzieher angehoben werden.

Die Klappe beim Sicherungskasten (vorne rechts) muss beherzt nach hinten gezogen werden. Geht nicht ganz so einfach.

Als nächstes muss ein 20 mm Loch gebohrt werden. Da saßen wir zunächst lange über diesem Bild, da wir zuerst nicht die Ecke gefunden haben. Daher wollen wir es Euch etwas einfacher machen. Die abgebildete Gummiabdeckung findet man, wenn man hinter dem linken Radlauf von unten an die Seite schaut. Über diesem oder neben dem Gummistopfen bohrt man nun ein Loch und vergrößert dieses mit einem Stufenbohrer auf 20 mm. Wenn man nun von innen unter dem Rücklicht in die Tiefe greift, dann sollte man dieses Loch finden.

Durch dieses Loch zieht man von innen nach außen nun das Kabel 1 mit den offenliegenden Kabeln bis zur Halterung für die Stromdose (siehe Schritt 4). Anschließend stopft man den Gummi in das Loch. Das geht am einfachsten zu zweit. Das Kabel bis zur Anschlussdose wird mit Hilfe von Kabelbindern entlang der Stoßstange befestigt.

Jetzt werden die restlichen Kabel 1 nach links (mehrere Anschlüsse vorhanden) und rechts zu den Rücklichtern gelegt. Diese werden auch mit Kabelbindern befestigt.

Danach werden die außenliegenden Kabel an der Dose korrekt befestigt. Bitte auf die richtige Belegung der Pins achten.

Hier die Tabelle:

1

schwarz/weiß

Blinker links

2

grau

Nebelschlusslicht

3

weiß/braun

Erde

4

schwarz/grün

Blinker rechts

5

grau/rot

Rücklicht rechts

6

schwarz/rot

Bremslicht

7

grau/schwarz

Rücklicht links

8

blau/rot

Rückfahrlicht

9

rot

Dauerplus

10

keine Belegung

 

11

keine Belegung

 

12

keine Belegung

 

13

braun

Erde

 

Bevor endgültig die Dose zusammengebaut wird, wäre eine Kontrolle mit einem Strommesser sinnvoll. Daher einer ins Auto, wenn die Kabelverlegung vollständig ist und die entsprechenden Lichter durchprobieren (Blinker rechts/links, Bremse, Rückwärtsgang, Nebelschlusslicht, Licht).

Jetzt wird der Kasten 13 mit dem Stecker von Kabel 1 verbunden und mit den Klebern (6) beklebt. Dazu beide aufeinanderlegen und erst eine Klebefolie abziehen. Anschließend auf das Kästchen kleben, danach die zweite Folie abziehen. Jetzt wird das Kästchen auf den Radlauf innen geklebt (siehe Bild 11).

So jetzt wird es wieder etwas knifflig beim Suchen. Die Schraube für die Befestigung von Bild 12 findet man ganz oben unter der Abdeckung beim hintersten Fenster. Dazu muss die obere Abdeckung etwas angehoben werden.

Anschließend wird der bisherige Kabelbaum mit dem neuen Kabelstrang mit einem Kabelbinder verbunden.

Beim alten Kabelbaum wird die Klammer 16 am weißen Kabel angebracht (siehe Bild 13). Danach wird der Stecker mit dem neuen Kabelstrang verbunden.

Bild 14: Nun am alten Kabelbaum das grüne Kabel durchzwicken. Das Ende, das nach vorne führt wird mit Stecker 10 bestückt. Das andere Ende, das zum Licht führt, wird mit Stecker 8 verbunden.
Anschließend die Plastikkappen drüber stecken (Stecker 10 kriegt Kappe 9; Stecker 8 kriegt Kappe 11). Die jeweiligen Stecker werden nun mit den beiden letzten Steckern vom neuen Kabelstrang verbunden. Kappe 9 mit grau/gelb und Kappe 11 mit grau/blau.

Jetzt wird das lange Kabel (schwarz) an den Holmen nach vorne bis zum Sicherungskasten gelegt.

Kabel mit Stecker 15 wird mit Kabel 1 zusammengeklemmt (Bild 16).

Die Sicherung für die elektrische Verstellung des Sitzes (Nr. 24) wird herausgenommen. Der Stecker 15 wird anstellen dessen reingesteckt (auf die richtige Polung achten). In den Stecker, die vorher entnommene Sicherung einstecken (Bild 17).

Jetzt die Kontrolle der Lampen machen und auch die Dose kontrollieren. Anschließend die Dose zusammenbauen.

Herzlichen Glückwunsch: Du hast es geschafft.

Wir haben noch zusätzlich einen Anhänger angeschlossen und nochmal getestet. Wenn jetzt auch alles funktioniert, dann hast Du Dir eine Belohnung verdient.

 

Erklärung:
Ich übernehme nicht die Verantwortung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Anleitung. Dies sind nur unsere persönlichen Erfahrungen beim Einbau. Selbstverständlich können bei anderen Fahrzeuge andere Gegebenheiten sein (Kabel haben eine andere Farbe, Abstände sind anders usw.).

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